Patch-Zeitraum 2016

Im Patchzeitraum 2016 (7.-20. März) wurden folgende Änderungen an Basisinhalten vorgenommen, die möglicherweise Auswirkungen auf die Nutzer haben.

Wir bitten die Spediteure eventuelle Auswirkungen auf eigene Inhalte zu berücksichtigen und diese ggf. anzupassen.

  1. 2.7.2.1 Vorschriften für die Tankstellenausfuhr, das Handelsgeschäft und die Auslieferung von Flugkraftstoffen
    • Bei der Arbeitshose und Arbeitsjacke ist die Tagsichtbarkeit gem. EN20471 Klasse 2 ergänzt worden. Beim Neukauf von entsprechender Arbeitsbekleidung ist diese Tagsichtbarkeit künftig zu berücksichtigen.
    • Bei den Handschuhen wurde der Schutz gegen mechanische Risiken gem. EN388 mit der Leistungsstufe 3111 aufgenommen.
  2. 2.7.2.1 Vorschriften für die Flüssiggasbelieferung
    • Bei der Arbeitshose und Arbeitsjacke ist die Tagsichtbarkeit gem. EN20471 Klasse 2 ergänzt worden. Beim Neukauf von entsprechender Arbeitsbekleidung ist diese Tagsichtbarkeit künftig zu berücksichtigen.
    • Bei den Handschuhen wurde der Schutz gegen mechanische Risiken gem. EN388 mit der Leistungsstufe 3111 aufgenommen.
  3. 2.8.2.1 Explosionsschutz Tankstelle und Kundenanlage
    Für die ergänzenden Vorschriften zum Explosionsschutz wurde jetzt nur noch auf das Explosionsschutzdokument des Arbeitgebers verwiesen und nicht so wie vorher auch das der Anlage gilt bzw. ist nicht der Verantwortliche der Anlage zusätzlich zu kontaktieren.
  4. 2.13 Maßnahmen zur Sicherung
    Es wurde jetzt festgelegt, dass die Schlüssel für Armaturen- und Stauschränke nicht für Dritte zugänglich sein darf. Die übliche Lagerung in den Aufstiegsstufen oder bei der Sattelplatte sind damit nicht mehr gestattet.
  5. 2.14.1 Verkehrsregeln und Vorsichtsmaßnahmen
    Für die Weiterfahrt bei schlechten Straßen- und Witterungsverhältnissen sind die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen, wodurch die Vorschrift allgemeiner formuliert wurde und sich nicht nur auf das Verbot der Weiterfahrt in Deutschland beschränkt.
  6. 3.3 Produktvermischung
    Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegebenheiten besteht und darauf individuell zu reagieren ist, wurde der Vorgang verallgemeinert, sodass nur noch das Abwarten weiterer Anweisungen des Arbeitgebers erforderlich ist.
  7. 5.1.1 Aufstellen des Fahrzeuges
    • Da das Zusammenkuppeln ein erhöhtes Risiko darstellt, wurden nun nochmals die Formulierung verschärft, in dem das Zusammenkuppeln von Produktschläuchen grundsätzlich zu vermeiden ist und nicht nur Maßnahmen zu treffen sind, damit dass zusammenkuppeln vermieden wird.
    • Eine ausreichende Absicherung des Arbeitsbereiches ist dann gegeben, wenn diese für Dritte auch gut sichtbar ist. Daher wurde die Formulierung speziell für Dritte gut sichtbar ergänzt.
  8. 5.1.2 Vorbereitung der Produktabgabe
    Die Reihenfolge beim Anschluss im Füllschrank / Füllschacht wurde geändert, wodurch zuerst der Potentialausgleich durch den Gaspendel- oder Produktschlauch in Deutschland hergestellt werden muss. Zusätzlich ist beschrieben, dass ein Potentialausgleich außerhalb des Schachtes / Schrankes durch Berühren eines geerdeten Metallteiles erforderlich ist.
  9. 6.3 Dokumente Deutschland bzw. Österreich
    Die Bestätigung lenkfreier Tage ist auch über die Einstellung im digitalen Kontrollgerät möglich und daher wurde eine zusätzliche Erläuterung aufgenommen.
Der nächste Patchzeitraum ist für März 2017 angesetzt.